"Chörli in Concert" am 6. und 21. November und 5. Dezember 2015

Mit dem Theaterhuus in Root hat das Chörli eine ganz spezielle Location gefunden. Organisatorisch zwar für uns nicht so bequem wie die Jahre zuvor aber akustisch besser. Wiederum durften wir unsere Gäste und Freunde bei einem 5-gängigen Menü musikalisch unterhalten. Das Essen wurde diesmal von der Apéro Chuchi serviert: Von spezieller Frischkäseterrine, Ingwer-Rüebli-Suppe, geräucherte Forelle im Salatbett über Rindsschmorbraten mit Spätzli bis zu einem Dessert-Arrangement.

Das musikalische Programm umfasste wiederum fünfzehn neu einstudierte Lieder:

  1. Friindschaft
  2. Jubliäumsjutz
  3. Älplerzyt
  4. s'Liecht i dir
  5. Bärgandacht
  6. Im Buechewald
  7. Das cha nur Liebi si
  8. Danke säge
  9. Only you auf Schweizerdeutsch
  10. Träne
  11. Immer wieder sonntags
  12. Under the boardwalk
  13. Radar
  14. Mamaloo
  15. Stuck on you

...und je besser unsere Performance sechs Zugaben aus unserem Repertoire.

(Hörproben folgen...)

 

WSJV Jodlerfest 2015 in Saas Fee

Nach dem Bombenfest in Plaffeien 2012, wollten wir wieder an das Westschweizerische. Als wir dann hörten, dass es 2015 in Saas Fee statt finden soll, war der Fall klar: Wir probten nebst den Liedern für's Konzert sofort fleissig als Wettlied "Älplerzit" von Neldi Ming.

Während am Samstag, 4. Juli im Tal die Leute bei 35° Grad und mehr schwitzten, hatten wir angenehme 25° Grad auf 1800 Meter ü. Meer. Stephan schwitzte trotzdem, aber mehr aus Nervosität. Er suchte unbedingt die Herausforderung als Solist beziehungsweise im Duett mit Karin und Sibylle. Das Einsingen verlief jedoch äusserst vielversprechend, nachdem wir in den Proben zuvor noch gewisse Zweifel am Gelingen hatten.

Der Saal im Hotel Ferienart Resort war am Samstag um 16.10 Uhr zwar nicht sehr gut besucht, aber das hielt uns nicht davon ab, unser Bestes zu geben. Die Erleichterung nach dem Vortrag war riesig und so sangen wir danach wesentlich lockerer auf der Strasse unsere Hymne ("So schön cha das sy").

Es sollte nicht unser letztes Lied gewesen sein an jenem Abend. Unter dem erleuchteten Alalin-Gletscher haben wir bis in die frühen Morgenstunden sowohl alleine, wie auch mit vielen "neuen" Freunden so manches Lied gesungen.

Die Freude über das Klasse 1 am Sonntagmorgen war auch diesmal riesig.

 

24. Mai 2014 Sängerfest Beinwil (Freiamt)

Am 24. Mai 2014 feierte der Männerchor Beinwil (Freiamt) seinen 100. Geburtstag. Als "Exoten" unter den geladenen Männerchören durften wir am Nachmittag die Zuhörer in der Kirche mit Jodelgesang erfreuen. Trotz schönem Wetter war die Kirch bis auf den letzten Platz besetzt.

Am Abend, natürlich erst nach einem ausgiebigen Nachtessen, haben wir dann ein paar unserer A Cappella Lieder zum Besten gegeben. Vor heimischem Publikum und fachkundigen Männerchörler war der Ehrgeiz gross und die Nervosität ebenso. Es hat uns enorm gefreut, dass es im Saal mucksmäuschenstill war, während wir gesungen haben. So war dann von der Nervosität bald nichts mehr zu spüren. Wir wünschen dem Männerchor Beinwil (Freiamt) an dieser Stelle nochmals alles Gute für die Zukunft.

 

7. - 9. Juni 2013 NWSJV Jodlerfest in Derendingen SO

Wer hätte das gedacht? Wochenlang mieses Wetter und dann exakt auf das Wochenende vom 8./9. Juni zeigt sich Derendingen im schönsten Sonnenschein. Das gibt der Motivation des Chörli nochmals einen Extra-Schub. Sicher, wir sind gut vorbereitet, aber können wir unsere Leistung auch genau auf den Punkt abrufen. Klar, wenn's nach Guido geht, sowieso. Denn "wir sind ja Wettkamptypen"! Aber auch Wettkämpfer haben den Start schon mal verschlafen ;-) Beim Einsinglokal sind wir uns schon mal nicht ganz einig. Die Mehrheit hat sich schliesslich dem Diktat des Dirigenten gefügt und ca. 1 Stunde vor dem Auftritt haben wir mit dem Einsingen begonnen. Dann, etwa 10 Minuten vor dem Auftritt, das Warten vor und in der Kirche. Die Nervosität steigt. Endlich, es ist soweit. Die Glocke ertönt und wir stellen uns auf. Volle Konzentration..."Uf e Wäg" von Heinz Willisegger...puh...schon ist es geschafft! Den Applaus dankend annehmen und dann von der Bühne und hinaus! Das Gefühl ist gut und wir erhalten viele sehr schöne Komplimente. Auch diesmal sind viele extra nach Derendingen gekommen, um uns zu unterstützen. Vielen herzlichen Dank!

Auftritt in der Kath. Kirche

 

Nun kann das Fest losgehen. Anders als auch schon hat es genügend Platz und schnell ist ein Tisch gefunden. Es wird viel gesungen, gemeinsam mit anderen oder allein. Die Stimmung ist ausgelassen. Einfach toll, so ein Jodlerfest. Und es ist schon erstaunlich, wie lange sogenannte Wettkampftypen aushalten. Einige sahen sogar im Morgengrauen noch relativ frisch aus.

Dann die Klassierungliste. Schnell auf die Seite mit den Jodlergruppen...A...B...Beinwil: 1! Mega, coole Sache!

Das ist dann meistens das Ende eines Jodlerfestes für uns. Die Müdigkeit zieht uns nach Hause zu unseren Liebsten beziehungsweise ins weiche Bett. Dort träumen wir dann vom Eidgenössischen nächstes Jahr in Davos.

8. - 10. Juni 2012 WSJV Jodlerfest in Plaffeien FR

Plaffeien ist ein kleiner schöner Ort mitten im Senseland umrandet von sanften grünen Hügeln. Das war aber nicht der Grund, warum sich das Chörli entschieden hatte, das WSJV (Westschweizerischer Jodlerverband) Fest dort zu besuchen. Der 8. Juni war schlicht das einzige Datum, welches allen passte.

Mit dem Lied "So schön cha das si" (Brigitte Debrunner (Text) / Emil Wallimann (Musik)) sind wir angetreten. Nach Interlaken vor einem Jahr, waren alle sehr gespannt, ob wir diesmal unsere Leistung abrufen konnten. Für Paul und Karin war es der erste Auftritt an einem Jodlerfest und für Sibylle das erste Mal mit uns.

Diesmal haben die Nerven gehalten! Das Echo aus dem Publikum war überwältigend und die Freude unsererseits riesig. Das Fest konnte beginnen. Da ich selbst noch etwas Schlaf für den nächsten Morgen benötigte, kann ich nicht sagen, wie oft das ganze Repertoire bis zum Morgen durchgesungen wurde. Als unser Wettlied um fünf Uhr morgens in den Strassen von Plaffeien nochmals erklang, muss es noch sehr gut getönt haben. Denn der Juryobmann im Hotel nebenan erinnerte sich an den Wettvortrag, stand auf und schaute aus dem Fenster. Er befürchtete nämlich, dass der Juror, welcher um 9.00 Uhr wieder zur Arbeit musste, dort unten mitsang. Aber der hatte sich wie erwähnt glücklicherweise rechtzeitig verabschiedet.

Leider musste der Grossteil des Chörlis bereits am Samstag das Fest wieder verlassen, sodass nur der harte Kern die frohe Botschaft am Sonntagmorgen aus erster Hand erfuhr: Klasse 1! Also ein tolles Fest von A-Z.

29. Oktober, 5. und 12. November, Chörli in Concert

Ein Blick hinter die Kulissen...
Bereits 2010 mussten wir uns Gedanken zum Konzertlokal machen, denn das Restaurant Kreuz in Beinwil war mangels Wirt geschlossen und die Wiedereröffnung stand in den Sternen. Die langjährige Ausbildung in Wirtschaftskunde im Chörli half uns bei der Suche nach dem richtigen Lokal und wir konnten uns mit dem Wirt des Hotel/Restaurant Ochsen in Muri einigen.

Im Frühling 2011 machten wir im Rahmen eines Bühnencoachings unsere erste Bekanntschaft mit der Bühne des Ochsen. Tilo Beckmann erklärte uns Greenhorns die Grundlagen des Bühnenauftritts. Jetzt sagen Sie bitte nicht, dass sie davon am Konzert nichts gemerkt hätten, wir haben uns solche Mühe gegeben!

Natürlich wurde es mit den Liedern wieder mal eng. Trotz einigen Zusatzproben mussten wir dann letztendlich auf eines der neuen Lieder verzichten und waren am ersten Abend entsprechend nervös. Diejenigen, welche uns am ersten und am dritten und letzten Abend besuchten, konnten dann auch eine deutliche Steigerung feststellen.

Aus den Rückmeldungen vom Publikum dürfen wir schliessen, dass es den Leuten an allen drei Abenden sehr gefallen hat und sie in zwei Jahren wieder kommen werden. Trotz sehr eingeschränkten Werbebudget durften wir dreimal vor vollem Saal singen. Coole Sache, es hat Spass gemacht!

 

17./18. und 19. Juni 2011, Eidgenössisches Jodlerfest Interlaken

Wiederum haben uns zahlreiche Freunde am Jodlerfest mit ihrem Besuch moralisch unterstützt. Es hat uns riesig gefreut, vielen Dank euch allen!
Trotzdem hat es nicht zur Klasse 1 gereicht. Wahrscheinlich war die Nervosität zu hoch und die Angst keinen Fehler zu machen zu gross. Begonnen haben wir das Lied "De Summer vergeit" von Jürg Röthlisberger (Text von Beat Jäggi) recht gut, aber im Jodel hatten wir dann "Schwimmfest", womit die Klasse 2 nur die logische Konsequenz war. Nun, es war wohl nicht unser Moment. Oder sagen wir's mal so: Wir haben bis zum Konzert im November noch etwas Zeit um es dann besser zu machen.

Den Rest des Fests haben wir trotz nasskaltem Wetter bis am Sonntagmorgen genossen. Wobei der Älteste den Jüngeren mit gutem Beispiel voranging und bis zur Ranglistenverteilung um 11.00 Uhr nicht klein beigab :-))

 

20. - 22. August 2010, Eidg. Schwingfest in Frauenfeld und Auftritt am V.I.P.-Empfang der axpo

Allen, die am ESAF (Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest) in Frauenfeld waren, müssen wir nicht erläutern, wie imposant das Ganze war. Zum Glück gibt es heute Handys, sodass man einander immer wieder findet.

Bis zu später Stunde am Freitagabend waren alle in Frauenfeld eingetroffen. Einige schon etwas überhitzt und so. Denn auf einem gedeckten Lieferungswagen kann es im Stau bei Sonnenschein und 30° am Schatten schon ziemlich warm werden. Der Whisky und das Sprite waren eigentlich für die nächsten zwei Tage gedacht gewesen. Aber wer kann es schon verübeln, wenn man bei solchen Bedingungen nicht widerstehen kann?

Das Zelt war schnell gestellt. Platz gab es genügend bis zu dem Moment als ein paar Schutzbedürftige gleich vor unseren Zelteingang ihr eigenes Zelt aufgestellt haben. Ich weiss nicht, wie oft ich insgesamt über deren Zeltschnüre gestolpert war.

Danach ging's schnurstracks ins Getümmel. Da wir ja am Sonntagmorgen einen Auftritt hatten, haben wir den Freitagabend umso mehr genossen. Das heisst, am Samstagabend waren um 22.00 Uhr schon die ersten in den Federn. Lag es nun an den Nachwehen vom Freitagabend oder an ihrer Seriosität? Einige von uns mussten auf jeden Fall zuvor noch schnell ein "Bettmümpfeli" haben und vertilgten am überdimensionalen Pouletstand noch schnell ein Mistkratzerli.

Unsere Seriosität hat sich dann beim Ständchen am Sonntagmorgen vor diversen Wirtschaftsvertreter, Nationals- und Ständeräten am Stand der axpo bezahlt gemacht. Denn wir verdienten uns mit unserem Gesang noch schnell zwei, drei Plättli. Was für uns grundsätzlich der schönste Lohn ist :-))

Eines wollen wir nicht vergessen: Von der spannenden Schwingerkost haben wir sehr viel mitbekommen, zumindest solange die Sonne uns nicht unsere letzten Gehirnzellen verbrannte.

Am Sonntagnachmittag war dann für die seriöseren unter uns genug geschwungen und sie machten sich auf den Heimweg. Die Angefressenen haben sich den Schlussgang nicht entgehen lassen und waren voll auf ihre Rechnung gekommen. Nach dem Schlussgang gab es einen Spurt zum Auto, so sind wir gut durch den Verkehr gekommen. Einige andere standen Stunden auf der Allmend bis sie endlich die Autobahnauffahrt erreichten.

Fazit: Es hat Spass gemacht in Frauenfeld, Burgdorf wir kommen!

 

14. August 2010, Stubete beim Jodlerklub Echo vom Hasenberg Widen

Die Einladung des Jodlerklubs Echo vom Hasenberg Widen zur Stubete nahmen wir gerne an. Die Scheune des Sädelhof in Berikon war hergerichtet und bot Schutz vor dem Dauerregen draussen. Zusammen mit diversen anderen Formationen und dem Echo vom Hasenberg gestalteten wir das Unterhaltungsprogramm bis in die frühen Morgenstunden.

 

11.-13. Juni 2010 28. NWSJV Jodlerfest in Laufen BL

Das Chörli hat auch diesmal am NWSJV Jodlerfest teilgenommen. Schliesslich ging es darum, sich für das Eidgenössische 2011 in Interlaken zu qualifizieren.

Das Lied "bis z'friede", komponiert von Willi Valotti und geschrieben von Jb. Düsel, hat uns harmonisch ziemlich gefordert. Für Maria Kölliker war es eine Premiere in unseren Reihen. Trotz Nervosität konnten wir vom Gelernten und Geübten sehr viel umsetzen und erreichten so die Klasse 1. Der grösste Lohn waren aber die vielen Komplimente, die wir von zum Teil uns unbekannten Zuhörern bekamen. Dass so viele in die Kirche gekommen sind, welche extra uns hören wollten, hat uns sehr gefreut. Herzlichen Dank für eure Unterstützung vor und während dem Auftritt!

 Das Fest hat für das Chörli mit viel Gesang wie immer bis am Sonntagnachmittag gedauert, für viele ohne eine Mütze Schlaf.

 

 

6./13. und 18. November 2009, "chörli in concert mit dinner"

Anfänglich hatten wir vor nur zwei Konzertabende zu machen. Wiederum im Rest. Kreuz in Beinwil/Freiamt sollte es sein. Diesmal, nach der währschaften "Buuremetzgete" vor zwei Jahren, einen etwas delikateren 5-Gänger. Hier, um nochmals das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen, das Menü:

Kleine Hauspastete an Sauce Cumberland
****
Kürbiscremesuppe
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Gemischter Salat
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Schweinsnierstückbraten an Sauce Italienne mit Nüdeli und Gemüse
****
Nougattorte

Wir hatten kaum den Vorverkauf eröffnet, waren schon fast alle Plätze vergeben. Es war also klar, dass wir noch einen dritten Abend einplanen mussten.

Das Einstudieren des Liederprogramms beschäftigte uns die letzten zwei Jahre mit einem Schlussspurt in den letzten Wochen vor dem Konzert.

  1. Summer-Juitz von Emil Wallimann
  2. E Juchz i d'Bärge von Willi Valotti und Text von Walter Näf
  3. E Wunsch von Robert Fellmann
  4. Abschied vo der Alp von Emil Wallimann
  5. I bi ne Burebueb von Fritz Hofer
  6. Ä liebe Mänsch von Fredy und Emil Wallimann
  7. Morgebärg-Jodel von Albert Flückiger
  8. E Chilterbueb von Robert Fellmann
  9. Sänger von Guido Philipona
  10. Mann im Mond von Tobias Künzel
  11. Nimm mi mit von Peter Räber (arr. Michael Amstutz)
  12. Numeno von Hansrüedi Zbinden (arr. Klaus Dobler)
  13. Wett di gärn ha von Peter Räber (arr. Michael Amstutz)
  14. Only You von Vince Clark
  15. Can you feel the love tonight von Elton John und Text von Tim Rice

Zudem gab es natürlich noch die eine oder andere Zugabe aus unserem übrigen Repertoire. Der Applaus und das durchwegs sehr positive Echo seitens Zuhörer war der schöne Dank für die zahlreichen Proben und das intensive Heimstudium. Natürlich feierten wir den Abend jeweils noch bis in den Morgen an der "Föifliber-Bar". Wir freuen uns Sie alle im 2011 wieder im Rest. Kreuz zu sehen, wenn es heisst: "chörli in concert mit dinner".

 

27. Juni 2009, ZSJV Jodlerfest in Dagmersellen

Am Samstag, 27. Juni um 14.45 Uhr hat das Chörli seinen Auftritt in der Kirche mit dem Lied "Abschied vo der Alp" von Emil Wallimann. Beim ersten Versuch an einem Zentralschweizer Jodlerfest in Malters hat es nicht ganz gereicht. Werden wir es diesmal schaffen? Die Nervosität ist entsprechend hoch. Beim Einsingen gibt es noch mal ein "Porziönli" aufbauende Kritik von Stephan.

Um 14.50 haben wir es bereits hinter uns. Den einen oder andern Fehler haben wir gehört, und wir wissen, dass wir es letzten Donnerstag in der Kirche Beinwil besser gesungen haben. Unsere Unterstützung von zu Hause zeigt sich verhalten optimistisch. Sie weiss inzwischen, dass die Meinung der Jury massgeblich ist und nicht diejenige des Publikums. Aber in ihren Ohren hätte es schön geklungen. Auch von anderen, zum Teil uns völlig unbekannten Zuhörer, erhalten wir Komplimente. Das zu hören, bedeutet uns sehr viel. Dennoch sind wir gespannt auf die Klassierung.

Nach unserem Auftritt gehen wir noch ein paar Vorträge von uns bekannten Jodler und Jodlerinnen hören, natürlich auch denjenigen vom Pfarrer aus Beinwil/Freiamt, Richard Schmassmann oder von Ursula und Daniela Heim, die zum ersten Mal an einem Jodlerfest als Duett auftreten.

Im Grotto Ticinese geht's dann richtig rund. Wir singen, essen und trinken bis weder das eine noch das andere mehr geht. Irgendwann hat jede Stimme genug gesungen, der Bauch einfach voll und die Reserven an Appenzeller von Erika weggeputzt (gäll Toni?). Im Zelt "ewigi Liäbi" machen sie uns dann um 4.00 Uhr das Licht aus. Als die Vögel zu pfeifen beginnen machen sich dann ein paar auf den Weg zu den Autos, um sich kurz hinzulegen. Das ist natürlich gar nichts für unsere Unverwüstlichen: Werni, der Erfahrene, Koni, den nichts so schnell umhaut und Stefan, der eigentlich sonst immer zu wenig Schlaf hat! Um 10.30 Uhr treffen wir uns in der Baumhütte und halten Ausschau (soweit man an einem solchen Morgen halt schauen kann) nach Ranglisten. Kurze Zeit darauf ist es dann bekannt. Wir haben's geschafft: Klasse 1! Wir freuen uns riesig und teilen es umgehend Brigitte und Guido mit, die früher nach Hause mussten/sollten/wollten. Den Rest des Sonntags gehen wir dann sehr, sehr gemütlich an.

 

12. bis 21. Juli 2008, 2. Amerikareise und Teilnahme am Pacific Coast Swiss Singing and Yodelling Festival

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27./28. und 29. Juni 2008, Eidgenössisches Jodlerfest Luzern

Am Samstag so gegen 14.30 Uhr kamen die letzten des Chörli in Luzern an. Eine unvorstellbar grosse Menschenmenge hatte sich längst in Luzern mit seinem herrlichen Panorama und bei strahlendem Sonnenschein eingefunden (diese war auch morgens um drei nur unwesentlich kleiner geworden).

Das Einsingen machten wir im Freien, weil wir nicht von der "trockenen" Akustik im Vortragssaal überrascht werden wollten. Die Spannung und die Nervosität sind von Minute zu Minute gestiegen. Ein halbe Stunde vor dem Auftritt durften wir dann das KKL betreten. Etappenweise kamen wir unserem Vortragslokal näher. Jeder summte noch ein paar Töne oder hüstelte etwas um seine Stimmbänder zu befreien. Dann war es soweit: Das Glöckchen der Jury ertönte und wir marschierten schön der Reihe nach in den Saal. Der ersten Reihe des Publikums sind wir fast auf die Füsse getreten, so nah war sie. Aber die vielen bekannten Gesichter in den Reihen haben uns Mut gemacht. Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Angestimmt und schon geht's los. Wir singen das Lied: "e Juchz i d'Bärge" die Melodie ist von Willi Valotti, der Text stammt aus der Feder von Walter Näf. Volle Konzentration, damit der "Juchz" auch bis in die Berge kommt!

Im Nu war es vorbei, der letzte Ton war verklungen und wir durften den Applaus des Publikums empfangen.

Danach erleichtert ins Getümmel und ans Festen! Die absolut Hartgesottenen unter uns haben es bis um 11.00 Uhr am Sonntagmorgen durchgezogen.

Dann kam die Klassierungsliste! Man kann sich diese Spannung, wenn man eine solche Liste in den Händen hält ohne zu wissen, was einen erwartet, nur vorstellen, wenn man es schon selbst erlebt hat. Und dann sieht man es schwarz auf weiss, sein Resultat. Wir haben's geschafft: Klasse 1!

Wir freuen uns riesig. Wir haben damit ein grosses Ziel erreicht. Es ist uns allen bewusst, dass wir auch eine gehörige Portion Glück hatten. Deshalb werden wir weiter an uns arbeiten, einfach mit noch mehr Freude.

 

Samstag, 10. November 2007, "Buremetzgete" - Das Chörli Konzert 2007

Für das Chörli war das erste Konzert im Restaurant Kreuz in Beinwil/Freiamt ein voller Erfolg. Ein Fünfgangmenu aus der Kreuzküche von Marion Amhof mit bester "Buremetzgete" garniert mit einigen Song- und Liederblöcken und ein tolles Publikum machten diesen Abend für uns unvergesslich.

Alles, was wir bisher gelernt hatten, gaben wir zum Besten:

1. Buremetzgete von Emil Grolimund
2. So wei mir sy von Paul Meier
3. En Jodel von Fred Stocker
4. Mys Freiamt von Kurt Seilter
5. Küherleben von Oskar Friedrich Schmalz
6. s'Chilchli von Emil Grolimund
7. Am Jodlertisch von Fred Kaufmann
8. Swing low, sweet Chariot, Gospel
9. California von John Phillips, bekannt von Mamas & the Papas
10. Ewigi Liäbi von Mash
11. Wochenend und Sonnenschein von Milton Ager, Comedian Harmonists
12. Bel Ami von Theo Mackeben
13. Numeno, die Verson des Engel Chörlis
14. De Hüeterbueb von Emil Herzog
15. Nachbuebelied von Jost Marty

Auch einige Showelemente durften nicht fehlen. Ok, die Bewegungsabläufe waren noch nicht so fliessend, wie man sie von ehemaligen Turnern erwarten dürften, aber immerhin...

Nach dem Konzert haben wir dann auf der Bühne die Bar aktiviert und unseren bekannten "Highball" ausgeschenkt.

 

Samstag, 30. Juni 2007, ZSJV Jodlerfest in Malters

Nun, in Frick ist uns der Auftritt wirklich gut gelungen. Werden wir diese Leistung in Malters wiederholen können? Wir müssen zittern, denn Guido, unser 1. Tenor, kann nur wenige Tage vor dem Fest noch keinen Ton singen. Das Einsingen klappt dann ganz gut. Alle sind konzentriert.

Dann der Auftritt: Es läuft nicht allen gleich gut, sodass wir von unserer Leistung nicht mehr ganz so überzeugt sind wie in Frick. Die Note am anderen Tag bestätigt es: Klasse 2. Wir nehmen auch ein zwei, denn wir wissen, wir haben es geschafft: Das Chörli hat sich mit Frick und Malters für das Eidgenössischen 2008 in Luzern qualifiziert!

 

8.-10. Juni 2007, NWSJV Jodlerfest in Frick

Was waren wir angespannt! Die erste Teilnahme an einem Jodlerfest stand vor der Tür. Wir hatten zwar die Hauptprobe in Niedergösgen recht gut gemeistert, wussten aber nicht, ob wir's dann im "Ernstfall" packen würden. Samstagabend 19.30 Uhr, es ist bald soweit, noch knapp eine Stunde bis zum Auftritt. Nun geht's zum Einsingen. Wir ziehen es vor dies draussen an der frischen Luft zu tun. Einturnen, Atemübungen und dann die ersten Töne zum Warmlaufen. Wir haben noch genügend Zeit und singen deshalb als Kostprobe "s'Chilchli". Stephan hat ein gutes Gefühl. Alle sind konzentriert bei der Sache.

Dann singen wir das Wettlied "so wei mir sy" von Paul Meier. Hoppla, noch ein Tonfehler im 2. Tenor und dies kurz vor dem Auftritt, kaum zu glauben. Toni wird leicht nervös. Dann nochmals die erste Strophe. Immer noch etwas verhalten. Macht nichts, es gilt ja noch nicht. Dann zurück zum Vortragslokal und in den Durchgang zur Bühne. Die Spannung ist kaum zum aushalten. Alle summen noch etwas vor sich hin. Stephan bläst dauernd in die Stimmflöte, beim letzten mal hat sie geklemmt. Dies sollte nicht mehr passieren. Zudem haben wir insgesamt nun 4 Stimmflöten dabei!!!

Nun ist es soweit, Möriken kommt raus und kurz darauf klingt die Glocke der Jury. Also, zügig auf die Bühne. Ansage, Anstimmen und los geht's. Wir finden uns. Es läuft recht rund. Und schon ist's vorbei.

Draussen geben wir uns die Hand: Es hätte schlechter laufen können. Zu was wird es reichen? Weil unser Vortrag der letzte des Abends war, kommen alle Zuhörer aus der Halle. Den Leuten hat's gefallen, was uns natürlich freut. Viele sind gekommen um uns zu unterstützen. Herzlichen Dank an alle!

Dann geht das Fest erst richtig los. Über die folgenden 8-10 Stunden schweigen wir uns aus. Nur so viel: Niemand kam zu kurz: Genug zu essen, genug zu trinken und am Morgen eine angeschlagene Stimme.

Endlich am Sonntag Morgen: Erste Klassierungslisten werden herumgereicht. Dann...wir haben's geschafft! Kaum zu glauben: Klasse 1! Ein Mega-Aufsteller! Wir sind überwältigt!

 

Sonntag, 18. März 2007, Einweihung der Schwinghalle in Aristau

Der Schwingclub Freiamt hat uns angefragt, ob wir ihren Gottesdienst im Rahmen der Einweihung der neuen Schwinghalle in Aristau musikalisch begleiten würden. Natürlich haben wir sofort zugesagt, denn wer uns kennt, weiss, dass einige von uns mit diesem Sport ziemlich verbunden sind.

Wer den Solojodel macht, war lange Zeit unbestimmt. Letztendlich haben wir eine Jodlerin gefunden: Brigitte Meier. Sie gab an windigen Sonntag in unseren Reihen ihr Debüt und wird auch fortan diesen Part übernehmen. Mit diesem Schritt steht uns sicher bezüglich Jodelliteratur in Zukunft ein breiteres Spektrum offen.

 

Sonntag, 17. Dezember 2006

Wir hatten einen Auftritt bei der Weihnachtsfeier der Untersektion Zug von procap, dem Schweizerischen Invaliden Verband (www.procap.ch) in Hünenberg. Joe, Werni, Stefan, Michael und Koni opferten sich und zeigten wieder mal ihre Bäuche (s. Hochzeit Nadja und Joe). Auf der ersten Jodelstimme wurden wir von Andrea Grüter aus Mauensee verstärkt. Es war ein äusserst dankbarer Auftritt, denn die Invaliden genossen das Beisammensein mit der Unterhaltung des Chörli und der Schwyzerörgeler Überhöckeler in vollen Zügen.

 

3. - 5. November 2006, Ferienhaus Bergfrieden, Wiesenberg NW

Ein intensives Probeweekend mit einem Auftritt am Samstag Abend war angesagt. Am Freitag Abend sind wir gemeinsam angereist, jedenfalls die Mehrheit. Bis alle da waren, klopften wir einen Jass und nahmen schon mal etwas Speck zu uns.
Danach füllten wir Toni's Previa und fuhren hoch zum Berggasthaus Gummenalp (www.gummenalp.ch) 1580 m ü Meer. Dort wurden wir von Odermatts bedient. Nach dem Essen zum Dank natürlich ein Lied.

 

Am Samstag war dann intensives Proben angesagt, sodass wir am Abend beim Auftritt zum Geburtstag von Koni's Schwiegermutter bestens gerüstet waren. Das Morgen- und das Mittagessen haben wir bei Marie und Sepp Odermatt in der Alpwirtschaft Sulzmattli eingenommen. Zum Apéro gab's nach der Besichtigung der Käserei  von Norbert Zumbühl frischen Käse.

Vor dem Auftritt haben wir noch einen Abstecher nach Zug gemacht, wo wir von Raphi Blunschi aus New York auf ein Bier eingeladen waren.

Am Sonntag noch einen Jutz ins Tal bevor sich die ersten auf den Heimweg machten. Der Rest klopfte noch einen Jass, bis wir uns dann so gegen 14.00 Uhr auf den Heimweg machten. Es war ein intensives Weekend: Stephan schaute, dass wirklich geprobt wurde, Toni versorgte uns mit Speck, Koni mit Whisky und Stefan und Werni waren besorgt, dass beim Schellenjass jeder genügend Schellen bekam.

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