Chörli

NWSJV Fest 2013 in Derendingen

Wer hätte das gedacht? Wochenlang mieses Wetter und dann exakt auf das Wochenende vom 8./9. Juni zeigt sich Derendingen im schönsten Sonnenschein. Das gibt der Motivation des Chörli nochmals einen Extra-Schub. Sicher, wir sind gut vorbereitet, aber können wir unsere Leistung auch genau auf den Punkt abrufen. Klar, wenn’s nach Guido geht, sowieso. Denn „wir sind ja Wettkamptypen“! Aber auch Wettkämpfer haben den Start schon mal verschlafen 😉 Beim Einsinglokal sind wir uns schon mal nicht ganz einig. Die Mehrheit hat sich schliesslich dem Diktat des Dirigenten gefügt und ca. 1 Stunde vor dem Auftritt haben wir mit dem Einsingen begonnen. Dann, etwa 10 Minuten vor dem Auftritt, das Warten vor und in der Kirche. Die Nervosität steigt. Endlich, es ist soweit. Die Glocke ertönt und wir stellen uns auf. Volle Konzentration…“Uf e Wäg“ von Heinz Willisegger…puh…schon ist es geschafft! Den Applaus dankend annehmen und dann von der Bühne und hinaus! Das Gefühl ist gut und wir erhalten viele sehr schöne Komplimente. Auch diesmal sind viele extra nach Derendingen gekommen, um uns zu unterstützen. Vielen herzlichen Dank! Nun kann das Fest losgehen. Anders als auch schon hat es genügend Platz und schnell ist ein Tisch gefunden. Es wird viel gesungen, gemeinsam mit anderen oder allein. Die Stimmung ist ausgelassen. Einfach toll, so ein Jodlerfest. Und es ist schon erstaunlich, wie lange sogenannte Wettkampftypen aushalten. Einige sahen sogar im Morgengrauen noch relativ frisch aus. Dann die Klassierungliste. Schnell auf die Seite mit den Jodlergruppen…A…B…Beinwil: 1! Mega, coole Sache! Das ist dann

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WSJV Fest 2012 in Plaffeien

Plaffeien ist ein kleiner schöner Ort mitten im Senseland umrandet von sanften grünen Hügeln. Das war aber nicht der Grund, warum sich das Chörli entschieden hatte, das WSJV (Westschweizerischer Jodlerverband) Fest dort zu besuchen. Der 8. Juni war schlicht das einzige Datum, welches allen passte. Mit dem Lied „So schön cha das si“ (Brigitte Debrunner (Text) / Emil Wallimann (Musik)) sind wir angetreten. Nach Interlaken vor einem Jahr, waren alle sehr gespannt, ob wir diesmal unsere Leistung abrufen konnten. Für Paul und Karin war es der erste Auftritt an einem Jodlerfest und für Sibylle das erste Mal mit uns. Diesmal haben die Nerven gehalten! Das Echo aus dem Publikum war überwältigend und die Freude unsererseits riesig. Das Fest konnte beginnen. Da ich selbst noch etwas Schlaf für den nächsten Morgen benötigte, kann ich nicht sagen, wie oft das ganze Repertoire bis zum Morgen durchgesungen wurde. Als unser Wettlied um fünf Uhr morgens in den Strassen von Plaffeien nochmals erklang, muss es noch sehr gut getönt haben. Denn der Juryobmann im Hotel nebenan erinnerte sich an den Wettvortrag, stand auf und schaute aus dem Fenster. Er befürchtete nämlich, dass der Juror, welcher um 9.00 Uhr wieder zur Arbeit musste, dort unten mitsang. Aber der hatte sich wie erwähnt glücklicherweise rechtzeitig verabschiedet. Leider musste der Grossteil des Chörlis bereits am Samstag das Fest wieder verlassen, sodass nur der harte Kern die frohe Botschaft am Sonntagmorgen aus erster Hand erfuhr: Klasse 1! Also ein tolles Fest von A-Z. Der Original-Bericht der Jury: Tongebung:Klangvolle,

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Chörli in Concert 2011

29. Oktober und 5./12. November Ein Blick hinter die Kulissen…Bereits 2010 mussten wir uns Gedanken zum Konzertlokal machen, denn das Restaurant Kreuz in Beinwil war mangels Wirt geschlossen und die Wiedereröffnung stand in den Sternen. Die langjährige Ausbildung in Wirtschaftskunde im Chörli half uns bei der Suche nach dem richtigen Lokal und wir konnten uns mit dem Wirt des Hotel/Restaurant Ochsen in Muri einigen. Im Frühling 2011 machten wir im Rahmen eines Bühnencoachings unsere erste Bekanntschaft mit der Bühne des Ochsen. Tilo Beckmann erklärte uns Greenhorns die Grundlagen des Bühnenauftritts. Jetzt sagen Sie bitte nicht, dass sie davon am Konzert nichts gemerkt hätten, wir haben uns solche Mühe gegeben! Natürlich wurde es mit den Liedern wieder mal eng. Trotz einigen Zusatzproben mussten wir dann letztendlich auf eines der neuen Lieder verzichten und waren am ersten Abend entsprechend nervös. Diejenigen, welche uns am ersten und am dritten und letzten Abend besuchten, konnten dann auch eine deutliche Steigerung feststellen. Aus den Rückmeldungen vom Publikum dürfen wir schliessen, dass es den Leuten an allen drei Abenden sehr gefallen hat und sie in zwei Jahren wieder kommen werden. Trotz sehr eingeschränkten Werbebudget durften wir dreimal vor vollem Saal singen. Coole Sache, es hat Spass gemacht!

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EJV Fest 2011 Interlaken

Wiederum haben uns zahlreiche Freunde am Jodlerfest mit ihrem Besuch moralisch unterstützt. Es hat uns riesig gefreut, vielen Dank euch allen!Trotzdem hat es nicht zur Klasse 1 gereicht. Wahrscheinlich war die Nervosität zu hoch und die Angst keinen Fehler zu machen zu gross. Begonnen haben wir das Lied „De Summer vergeit“ von Jürg Röthlisberger (Text von Beat Jäggi) recht gut, aber im Jodel hatten wir dann „Schwimmfest“, womit die Klasse 2 nur die logische Konsequenz war. Nun, es war wohl nicht unser Moment. Oder sagen wir’s mal so: Wir haben bis zum Konzert im November noch etwas Zeit um es dann besser zu machen. Den Rest des Fests haben wir trotz nasskaltem Wetter bis am Sonntagmorgen genossen. Wobei der Älteste den Jüngeren mit gutem Beispiel voran ging und bis zur Ranglistenverteilung um 11.00 Uhr nicht klein beigab :-))

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ESAF 2010 Frauenfeld

Allen, die am ESAF (Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest) in Frauenfeld waren, müssen wir nicht erläutern, wie imposant das Ganze war. Zum Glück gibt es heute Handys, sodass man einander immer wieder findet. Bis zu später Stunde am Freitagabend waren alle in Frauenfeld eingetroffen. Einige schon etwas überhitzt und so. Denn auf einem gedeckten Lieferungswagen kann es im Stau bei Sonnenschein und 30° am Schatten schon ziemlich warm werden. Der Whisky und das Sprite waren eigentlich für die nächsten zwei Tage gedacht gewesen. Aber wer kann es schon verübeln, wenn man bei solchen Bedingungen nicht widerstehen kann? Das Zelt war schnell gestellt. Platz gab es genügend bis zu dem Moment als ein paar Schutzbedürftige gleich vor unseren Zelteingang ihr eigenes Zelt aufgestellt haben. Ich weiss nicht, wie oft ich insgesamt über deren Zeltschnüre gestolpert war. Danach ging’s schnurstracks ins Getümmel. Da wir ja am Sonntagmorgen einen Auftritt hatten, haben wir den Freitagabend umso mehr genossen. Das heisst, am Samstagabend waren um 22.00 Uhr schon die ersten in den Federn. Lag es nun an den Nachwehen vom Freitagabend oder an ihrer Seriosität? Einige von uns mussten auf jeden Fall zuvor noch schnell ein „Bettmümpfeli“ haben und vertilgten am überdimensionalen Pouletstand noch schnell ein Mistkratzerli. Unsere Seriosität hat sich dann beim Ständchen am Sonntagmorgen vor diversen Wirtschaftsvertreter, Nationals- und Ständeräten am Stand der axpo bezahlt gemacht. Denn wir verdienten uns mit unserem Gesang noch schnell zwei, drei Plättli. Was für uns grundsätzlich der schönste Lohn ist :-)) Eines wollen wir nicht vergessen: Von

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Stubete beim Jodlerklub Echo vom Hasenberg Widen

Die Einladung des Jodlerklubs Echo vom Hasenberg Widen zur Stubete nahmen wir gerne an. Die Scheune des Sädelhof in Berikon war hergerichtet und bot Schutz vor dem Dauerregen draussen. Zusammen mit diversen anderen Formationen und dem Echo vom Hasenberg gestalteten wir das Unterhaltungsprogramm bis in die frühen Morgenstunden.

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NWSJV Fest 2010 in Laufen BL

Das Chörli hat auch diesmal am NWSJV Jodlerfest teilgenommen. Schliesslich ging es darum, sich für das Eidgenössische 2011 in Interlaken zu qualifizieren. Das Lied „bis z’friede“, komponiert von Willi Valotti und geschrieben von Jb. Düsel, hat uns harmonisch ziemlich gefordert. Für Maria Kölliker war es eine Premiere in unseren Reihen. Trotz Nervosität konnten wir vom Gelernten und Geübten sehr viel umsetzen und erreichten so die Klasse 1. Der grösste Lohn waren aber die vielen Komplimente, die wir von zum Teil uns unbekannten Zuhörern bekamen. Dass so viele in die Kirche gekommen sind, welche extra uns hören wollten, hat uns sehr gefreut. Herzlichen Dank für eure Unterstützung vor und während dem Auftritt! Das Fest hat für das Chörli mit viel Gesang wie immer bis am Sonntagnachmittag gedauert, für viele ohne eine Mütze Schlaf.

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Chörli in Concert 2009

6./13. und 18. November 2009 Anfänglich hatten wir vor nur zwei Konzertabende zu machen. Wiederum im Rest. Kreuz in Beinwil/Freiamt sollte es sein. Diesmal, nach der währschaften „Buuremetzgete“ vor zwei Jahren, einen etwas delikateren 5-Gänger. Hier, um nochmals das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen, das Menü: Kleine Hauspastete an Sauce Cumberland****Kürbiscremesuppe****Gemischter Salat****Schweinsnierstückbraten an Sauce Italienne mit Nüdeli und Gemüse****Nougattorte Wir hatten kaum den Vorverkauf eröffnet, waren schon fast alle Plätze vergeben. Es war also klar, dass wir noch einen dritten Abend einplanen mussten. Das Einstudieren des Liederprogramms beschäftigte uns die letzten zwei Jahre mit einem Schlussspurt in den letzten Wochen vor dem Konzert. Summer-Juitz von Emil Wallimann E Juchz i d’Bärge von Willi Valotti und Text von Walter Näf E Wunsch von Robert Fellmann Abschied vo der Alp von Emil Wallimann I bi ne Burebueb von Fritz Hofer Ä liebe Mänsch von Fredy und Emil Wallimann Morgebärg-Jodel von Albert Flückiger E Chilterbueb von Robert Fellmann Sänger von Guido Philipona Mann im Mond von Tobias Künzel Nimm mi mit von Peter Räber (arr. Michael Amstutz) Numeno von Hansrüedi Zbinden (arr. Klaus Dobler) Wett di gärn ha von Peter Räber (arr. Michael Amstutz) Only You von Vince Clark Can you feel the love tonight von Elton John und Text von Tim Rice Zudem gab es natürlich noch die eine oder andere Zugabe aus unserem übrigen Repertoire. Der Applaus und das durchwegs sehr positive Echo seitens Zuhörer war der schöne Dank für die zahlreichen Proben und das intensive Heimstudium. Natürlich feierten wir

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ZSJV Fest 2009 in Dagmersellen

Am Samstag, 27. Juni um 14.45 Uhr hat das Chörli seinen Auftritt in der Kirche mit dem Lied „Abschied vo der Alp“ von Emil Wallimann. Beim ersten Versuch an einem Zentralschweizer Jodlerfest in Malters hat es nicht ganz gereicht. Werden wir es diesmal schaffen? Die Nervosität ist entsprechend hoch. Beim Einsingen gibt es noch mal ein „Porziönli“ aufbauende Kritik von Stephan. Um 14.50 haben wir es bereits hinter uns. Den einen oder andern Fehler haben wir gehört, und wir wissen, dass wir es letzten Donnerstag in der Kirche Beinwil besser gesungen haben. Unsere Unterstützung von zu Hause zeigt sich verhalten optimistisch. Sie weiss inzwischen, dass die Meinung der Jury massgeblich ist und nicht diejenige des Publikums. Aber in ihren Ohren hätte es schön geklungen. Auch von anderen, zum Teil uns völlig unbekannten Zuhörer, erhalten wir Komplimente. Das zu hören, bedeutet uns sehr viel. Dennoch sind wir gespannt auf die Klassierung. Nach unserem Auftritt gehen wir noch ein paar Vorträge von uns bekannten Jodler und Jodlerinnen hören, natürlich auch denjenigen vom Pfarrer aus Beinwil/Freiamt, Richard Schmassmann oder von Ursula und Daniela Heim, die zum ersten Mal an einem Jodlerfest als Duett auftreten. Im Grotto Ticinese geht’s dann richtig rund. Wir singen, essen und trinken bis weder das eine noch das andere mehr geht. Irgendwann hat jede Stimme genug gesungen, der Bauch einfach voll und die Reserven an Appenzeller von Erika weggeputzt (gäll Toni?). Im Zelt „ewigi Liäbi“ machen sie uns dann um 4.00 Uhr das Licht aus. Als die Vögel zu

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EJV Fest 2008 in Luzern

Am Samstag so gegen 14.30 Uhr kamen die letzten des Chörli in Luzern an. Eine unvorstellbar grosse Menschenmenge hatte sich längst in Luzern mit seinem herrlichen Panorama und bei strahlendem Sonnenschein eingefunden (diese war auch morgens um drei nur unwesentlich kleiner geworden). Das Einsingen machten wir im Freien, weil wir nicht von der „trockenen“ Akustik im Vortragssaal überrascht werden wollten. Die Spannung und die Nervosität sind von Minute zu Minute gestiegen. Ein halbe Stunde vor dem Auftritt durften wir dann das KKL betreten. Etappenweise kamen wir unserem Vortragslokal näher. Jeder summte noch ein paar Töne oder hüstelte etwas um seine Stimmbänder zu befreien. Dann war es soweit: Das Glöckchen der Jury ertönte und wir marschierten schön der Reihe nach in den Saal. Der ersten Reihe des Publikums sind wir fast auf die Füsse getreten, so nah war sie. Aber die vielen bekannten Gesichter in den Reihen haben uns Mut gemacht. Herzlichen Dank für eure Unterstützung! Angestimmt und schon geht’s los. Wir singen das Lied: „e Juchz i d’Bärge“ die Melodie ist von Willi Valotti, der Text stammt aus der Feder von Walter Näf. Volle Konzentration, damit der „Juchz“ auch bis in die Berge kommt! Im Nu war es vorbei, der letzte Ton war verklungen und wir durften den Applaus des Publikums empfangen. Danach erleichtert ins Getümmel und ans Festen! Die absolut Hartgesottenen unter uns haben es bis um 11.00 Uhr am Sonntagmorgen durchgezogen. Dann kam die Klassierungsliste! Man kann sich diese Spannung, wenn man eine solche Liste in den Händen

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